29.06.2012

Powerchords für Gitarren-Anfänger

Her mit dem Finger!


Um mit der E-Gitarre loszulegen brauchen Anfänger eigentlich nicht viel: Eine E-Gitarre, ein Kabel, ein Verstärker – los geht’s! Doch dann tauchen schon erste Probleme auf: Welche Töne soll ich drücken? 

Da kommen Powerchords ins Spiel: Powerchords sind einfache Griffe, die nur aus zwei oder drei Tönen bestehen. Und hier zeige ich Dir die ersten drei:
  • Powerchords bestehen aus nur 2 bis 3 Tönen

  • In diesem Beispiel brauchst Du nur 1 Finger greifen

  • Mit wenig Aufwand das Blues-Schema spielen

 

Der Zeigefinger macht den Job 

Akkorde für E-Gitarrenanfänger
Erste Powerchords für E-Gitarren Anfänger
Das schöne an den Power-Chords ist, dass sie sehr einfach zu greifen sind. In diesem speziellen Fall – dem Blues in A – brauchst Du sogar nur einen einzigen Finger: Den Zeigefinger. 

Für den ersten Akkord (A-Power-Chord) drückst Du mit dem 1. Finger auf der D-Saite am zweiten Bund. Mit der anderen Hand schlägst/zupfst Du allerdings die A- und die D-Saite „gleichzeitig“ - zum Beispiel mit einer schnellen Abwärts-Bewegung mit dem Plektrum oder dem Daumen.

Na, wie klingt das? Wenn satt und rund klingt – gut! Weiter so!
Klingt’s ein wenig „verkorkst“ oder „schnarrt“ der gegriffene Ton? Dann schau mal nach, ob der Zeigefinger auch richtig zugreift (hier findest Du Tipps zum richtigen Greifen). 

Mut zum Sprung!

Jetzt sind die beiden anderen Powerchords an der Reihe: Der E- und der D-Akkord. Beide greifst Du (ebenso wie den A-Akkord) mit dem Zeigefinger am zweiten Bund jeweils auf der Saite direkt unter dem Grundton. Das ist beim E-Griff (E = Grundton) die A-Saite und beim D-Akkord (D = GT) die g-Saite. Auch hier gilt wieder: Jeden Powerchord zunächst „für sich“ üben.

Im „Simple Blues“ habe ich Dir ein kleines Schema zusammengestellt, mit dem Du die drei Akkorde im Zusammenhang üben kannst: A – D – A – E. Dabei wird jeder Griff pro Taktschlag einmal angeschlagen; also „A-A-A-A – D-D-D-D – A-A-A-A – E-E-E-E“ u.s.w.. Versuche diese Abfolge immer zweimal hintereinanderweg zu spielen. Knifflig: Bei dieser Akkordfolge „springt“ der Zeigefinger von Saite zu Saite.

Das Fundament: "Blues-Schema"

Wenn das funktioniert, kannst Du Dich auch schon an den „Eight Weels Blues“ wagen. Er hat 8 Takte – dauert also länger als der „Simple Blues“ - und wartet auch mit einer weiteren Schwierigkeit auf: hier solltest Du pro Takt-Schlag 2 Betonungen (also Achtelnoten) spielen. Mit diesem Trainingsprogramm schaffst Du Dir gleichzeitig das fundamental so wichtige „Blues-Schema“ drauf.

Kommentare:

  1. Hi Gery
    also erst mal:echt coole Sache mit den Powerchords und eigentlich auch recht easy,langsam versteh ich auch wie es gemeint ist,aber als ich den Text zum ersten mal durchgelesen habe hab ich es nicht so ganz kapiert weil ich 1.Als totaler Anfänger nicht weiss welche die A- und die D-Saite sind und was der Grundton ist 2.Es beim lesen schwer zu verstehen ist,aber als ich mir das Blatt ausgedruckt habe wars besser.Jetzt glaube ich, dass ich es schon ganz gut kann,obwohl ich mir nicht sicher bin ob ich auch alles richtig mache.Am besten ich üb noch ein bisschen.
    Bis Montag
    M.R.
    P.S.Der Song heißt "Bad Day" von Daniel Powter.

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  2. Hi Gery
    die Powerchords sind echt super, auch wenn sie bei mir ohne Verstärker ein bisschen leise klingen. Eigentlich ist das mit dem Zeigefinger gar nicht mal so schwer. Das klingt schon richtig gut bei mir, mir gefällt der " Simple Blues " aber der " Eight Weels Blues " ist voll geil. Muss jetzt üben .
    Tschau
    M.M.

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  3. Hi Gery
    Die Powerchords sind eine gute Übung das einzige was ich noch nicht so gut kann ist der Sprung von E zu D und beim Eight Wheels Blues mache ich immer noch den Fehler, jedes Achtel zu zählen, statt jedes Viertel
    O.K.

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