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Ali Neander Interview

„Nicht schräg, sondern eigen“

Mit „...this one goes to eleven“ hat der Frankfurter Gitarren-Virtuose Ali Neander seine 2. Solo-CD veröffentlicht. Fusion-Jazz treffen auf rockige Hook-Lines; kurze Elektro-Experimente treffen auf virtuose Solo-Einlagen.

Ein Gitarren-Solo-Album, das kein „nur für Gitarristen-Album“ ist und beharrlich aufmerksame Ohren sucht. Ein Gitarristen-Gespräch das mehr um Melodien geht als um Licks und mehr um Emotionalität als um Technik.

Evolution Interview mit Marcus Deml

Energie trifft Akribie

Rund 2 Jahre Arbeit investierte Meister-Gitarrist Marcus Deml in die neue Errorhead-CD „Evolution“. „Eingängiger und funkiger als der Vorgänger („Organic Pill“)“, schreiben die Kritiker; „Noch kompakter und energiegeladener“ der Sound. Doch wie passt das zusammen: Kompakter Rock trifft auf die musikalische Bandbreite von Ausnahme-Virtuosen? 

Wie geht spontane Energie trotz jahrelanger Akribie? Marcus Deml verrät im Interview welche Themen sich durch „Evolution“ ziehen, wieso es sich manchmal lohnt, eine Gehirnhälfte auszuschalten und welchen Anteil die Bandmitglieder bei der Entstehung des Albums beisteuerten.

Buchtipp zu mehr Spontanität

Das Mikado-Büchlein

Einfach mal "spontan sein" – das fällt oft unsagbar schwer. Nicht nur Musiker kennen die Aufforderung: "Los, zeig mal was!" Auch beim Referat in der Schule, der Präsentation im beruflichen Umfeld und bei familiären Anlässen lassen uns spielerische Leichtigkeit und Kreativität oft im Stich.
Lesetipp: Direkt das Buch bestellen.

In seinem Buch "Spontan Sein – Improvisation als Lebenskunst" gibt Impro-Theater-Experte Andreas Wolf praxisnahe Tipps und Tricks, jener Leichtigkeit auf die Sprünge zu helfen. Mit rund 165 Seiten ist es wohl eher ein Büchlein. Allerdings eines, das es in sich hat. Und auf jeden Fall eines, das in den Bücherschrank eines jeden Kreativen gehört.

Spontanität trainieren

Das gewisse "Etwas"

"Spontan Sein" – nichts leichter als das. Wenn Musiker losgelöst improvisieren und dabei wie von "Zauberhand" scheinbar jeden Ton mühelos vortragen, sieht das aus, als gäbe es nichts leichteres.

Doch wer sich schon einmal an einer Improvisation versucht hat, merkt: Leicht ist das nicht. Skalen und Licks sind vielleicht im Repertoire, erste Songs bereits gespielt – aber etwas scheint noch zu fehlen. Wo und wie man dieses "Etwas" finden kann, zeigt Andreas Wolf auf in seinem Buch "Spontan Sein – Improvisation als Lebenskunst" – und gibt Tipps in diesem Interview.