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3 Chromatische Melodie-Riffs

Ein Ton pro Finger

Fingertraining mit Halbtonschritten für E-Gitarre

Auf der Suche nach Impulsen um das Gitarrenspiel möglichst unverbindlich und zugleich spielerisch einzuleiten, bieten sich chromatische Melodien an. Oft steckt dahinter ein einfaches, sich wiederholendes Motiv, bei dem – dank der Bund-für-Bund-Konstruktion – jeder Finger der Greifhand einmal gefordert ist.
Doch bei aller Einfachheit – mitunter sind chromatische Melodien anstrengend anzuhören. Hier 3 Beispiele chromatischer Riffs, in denen viel Musik steckt.

Acoustic Jazz Guitar Solos

Das Jazz-Arbeitsbuch

Fingerstyle-Buch für fortgeschrittene Gitarristen im Test

„Acoustic Jazz Guitar Solos“ (M. Langer, Dux-Verlag) ist eine Sammlung schöner Jazz-Standards arrangiert für Akustik-Gitarre zum Solospiel. Dabei ergänzt Autor Michael Langer die Stücke um wertvolle Details – ein umfassendes Paket.

Gleichzeitig ist das Gitarrenbuch recht anspruchsvoll und richtet sich an Fortgeschrittene Fingerstyle-SpielerInnen. Doch manche von Ihnen könnten auch enttäuscht sein – hier die ausführliche Buchbesprechung.

Introduction Modern Jazz Guitar - Buchkritik

Das Leer-Buch

Testbericht "Introduction: Modern Jazz-Guitar" Max Frankl

Wer sich an das Thema „Jazz-Gitarre“ heran pirscht, läuft Gefahr schon auf den ersten Schritten ins Stolpern zu geraten. So vielfältig die Möglichkeiten sind, so komplex ist auch das Dickicht aus Harmonien, Abläufen, Funktionen und Skalen. Immer wieder haben daher Gitarrenautoren versucht, mit einfachen Ideen Licht ins Dunkel zu bringen.

Max Frankl: Introduction Modern Jazz Guitar
Stylisch, modern, modal:
"Introduction: Modern Jazz Guitar"
by Max Frankl (Amazon-Partnerlink)
„Introduction: Modern Jazz Guitar“ (AMA-Verlag) folgt diesem Pfad: mit schlichtem Aufbau gibt Autor Max Frankl Einblicke in seine Sichtweise auf die Jazz-Gitarrenwelt. Etwas zu schlicht vielleicht...

Rock & Jazz Harmony Rezension

Alles – auch aus Gitarristen-Sicht

Umfassendes Harmonielehre Buch im Praxistest

„Talent mag vom Himmel (..) fallen, wissen jedoch nicht.“ Es ist der erste Satz in Mattias Löfflers „Rock & Jazz Harmony“ (AMA Verlag). Und wenn man den Kilo schweren Wälzer von fast 800 Seiten geballter Harmonielehre-Information das erste Mal in die Hand nimmt, möchte man fast ein erleichtertes „Gott sei Dank“ hinzufügen.
Rock & Jazz Harmony (M. Löffler - AMA)
hier gehts zur Amazon-Bestellseite

Doch der erste Eindruck täuscht: schon beim Überblättern und Querlesen fällt auf, wie durchdacht und didaktisch strukturiert Löffler hier sein Musiklehre-Kompendium konzipiert hat. Würde mich nicht wundern, wenn das Buch schon bald zum Standardwerk in den Harmonielehre-Kursen weiterführender musikalischer Ausbildungen avanciert. Die Informationsdichte und -Tiefe gibt das auf alle Fälle her.

Gitarre und Improvisation

Völlig frei aufs Griffbrett

3 Tricks die Gitarristen vom Impro-Theater lernen können

Als Gitarrist spiele ich viel für Improtheater Ensembles. Dabei vertone ich Szenen, die live auf der Bühne spontan gespielt werden. Mehr zum Thema Impro-Theater und Musik steht hier
Keine Requisite, keine Regie:
Was können Musiker vom Impro-Theater lernen!?
Faszinierend, wie manche Impro-Schauspieler ohne Requisite, Skript und Proben ganze Geschichten auf die Bühne bringen. Doch das hat Methode! Und Gitarristen können sich davon eine Scheibe abschneiden. Hier drei Appetit-Happen:

Blues Studie mit Blue-Note

Die Macht des Halbtons

Blues-Rock-Song in A mit Blue-Note-Melodie

Die Blue-Note nimmt bei vielen Gitarrensolos eine zentrale Rolle ein. Nicht nur, dass sie bei Gitarristen die beliebte Basic-Scale „Blues-Pentatonik“ um einen 6. Ton erweitert. Der Sound dieses zusätzlichen Halbtonschritts macht einfach Laune.

Mit etwas Übung liegt der Ton schnell gut in der Hand. Daher spielen die meisten Gitarristen die Blue-Note als chromatischen Durchgangston bei Läufen und Licks. Dabei gibt es auch einen praktischen Nutzen für die b5, die magische blaue Note! Und der geht so:

Jazz-Akkorde mit zwei Fingern

Einfach Dominant

Manchmal braucht es nur zwei Finger um richtig jazzig oder nach Fusion-Gitarre zu klingen. In diesem Kapitel geht es um eine sehr einfache Idee zu den sogenannten "Double-Stops"; Akkorde die aus nur zwei Tönen bestehen.

Dabei dreht sich die Idee ausgerechnet um jene Akkorde mit den häufig mächtigsten musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten: Dominant-Sept-Akkorde. Eigentlich ein Vierklang – doch es geht auch mit nur zwei Fingern.

Moll-Blues-Melodie in Gm

Jazziger Minimalismus

Viel Musik bei wenig Aufwand: Moll-Blues-Akkorde können selbst rustikale Pentatonic-Spieler schnell wie versierte Jazz-Gitarristen klingen lassen. Ein Beispiel für diese These ist der hier besprochene Song „I'm on my way“ - ein instrumentales Gitarrenstück angelehnt an die Spielweisen von Carlos Santana, Gary Moore oder auch Eric Clapton.



Das verwendete Tonmaterial entspringt hauptsächlich der G-Moll-Pentatonic. Im B-Teil kommen jedoch ein paar jazzigere Zwischentöne dazu. Ganz besonders wichtig sind bei diesem Song jedoch ausgerechnet die Töne, die Du nicht spielst.

Gypsy-Blues Melodie

Immer am Akkord entlang

Zur Begleitung eines typischen Gypsy-Blues-Stückes habe ich bereits geschrieben. In diesem Beitrag geht es um die Melodie von „The Gypsy Cat“. Obwohl ich sie für Violine komponiert habe, ist sie dennoch an der Gitarre entwickelt.

Und auch dort klingt sie klasse. Dabei kannst Du die Töne in verschiedenen Fingersätzen interpretieren. Bei dieser Tabulatur fokussiere ich jedoch die 7. Lage – aus einem ganz bestimmten Grund.

Coole Jazz Akkorde in C-Moll

Forschungsreise in C-Moll

Eine Menge schöner Übungen, die ich hier zusammengestellt habe, stehen in der Tonart C-Moll. Um diese Tonart genauer zu erforschen, könnt ihr Euch mit diesem Playback ein wenig in den Sound einhören:


Die Akkorde, die ich für dieses kleine Playalong gewählt habe, sind typische Vertreter der Jazz- bzw. Fusion-Welt: Eine sogenannte II-V-I-Kadenz bestehend aus den Akkorden Dm7b5, G7 und Cm7. Das klingt nach Mathe – ist aber trotzdem noch sehr viel Musik und im Grunde ganz einfach.