06.09.2012

Tipps für mehr Übungsmotivation

Mehr Lust aufs Klimpern

"Übung macht den Meister" - das weiß jedes Kind. Nur wie man sich am besten zum Üben motivieren kann, darüber schweigt sich der Volksmund aus. Motivation ist zwar ein komplexes Thema aber dennoch können schon einfache Tricks helfen, sich aufzuraffen.

Grundsätzlich gilt: Spaß an der Sache ist der größte Antrieb. Allerdings kann es nicht schaden, der Spielfreude zunächst ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Hier drei einfache Tipps, wie Du Deine Motivation zum Üben steigern kannst. 

 

1. Mach Dein Instrument sichtbar

Dein Instrument in Sichtweite:
Gitarre im Blickfeld macht Lust auf Musik.
Gegen die alltägliche Übungsfaulheit hilft oft schon der kleine Trick, sein Instrument einigermaßen prominent im eigenen Zimmer/Wohnzimmer aufzustellen. Achte darauf, dass der Stellplatz auch im üblichen Blickfeld liegt, also z.B. neben dem Fernseher oder gegenüber des Lieblings-Sessels. Der "intensive Blickkontakt" weckt die Lust aufs Klimpern!

Dieses "Klimpern" ist der ideale Zündfunke, um zum Üben anzustacheln. Motivations-Profis gehen sogar noch einen Schritt weiter und legen sich in unmittelbare Reichweite der prominent geparkten Gitarre ein Liederbuch und ein Stimmgerät - damit sind technische Hürden und eventuelle Inspirationslücken keine großen Probleme mehr.


2. Spiel doch mal was vor

Beliebtes Liederbuch:
"Das Ding"
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Selbst trübsinnigste Übungsmuffel sehen ein: vor jedem Auftritt muss geübt werden. Deswegen kann man sich sehr gut motivieren indem man statt eines großen Auftritts in weiter Ferne zwischendurch auch mal eine kleine Kostprobe im Familien- oder Freundeskreis zum Besten gibt.

Anlässe dazu gibt es unzählige: den Besuch unterhalten; ein Vortrag zum Familienfest; einfach mal dem Partner ein Stück vorspielen; den Eltern zeigen, was man drauf hat... solche Kurzauftritte in den eigenen vier Wänden heben nicht nur die Übungsmotivation sondern sind auch gut fürs Selbstbewusstsein. Schließlich hört jeder gerne Musik - und ein exklusives Privatkonzert ist per se über jede Kritik erhaben.

3. Such Dir Sparringspartner

Immer nur alleine spielen wird auf Dauer langweilig. Da liegt es nahe, sich einen Übungspartner zu suchen. Das kann vom Duo-Spieler bis zur Band oder einem Orchester reichen. Wichtig ist dabei eine klare Absprache zu einem regelmäßigen gemeinsamen Übungstermin.

Auch das Ensemblespiel hat neben dem Motivationsschub noch einige andere Vorteile. Man sieht schnell wo man gerade musikalisch steht, kann sich von den Kollegen inspirieren lassen, kommt leichter an Auftritte... und nicht zuletzt: Es macht einfach viel mehr Spaß als alleine zu üben. Und darum geht's doch bei der ganzen Sache eigentlich, oder?

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1 Kommentar:

  1. Ich wollte dich fragen ob du ein Video von "I'm gonna play for you"auf youtube stellen kannst???


    Liebe Grüße LP Lor...

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