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Rainy Day

Großer Sound - wenig Griff-Stress



"It is souch a rainy day..." - manchmal bringt es das Wetter auf den Punkt. Und so kommt mein Mid-Tempo-Stampfer aufs erste Hinhören eher düster und fast ein wenig mystisch daher. Wer schon einmal bei tristem Regenwetter aus dem Fenster geschaut hat, wird diese Stimmung sicherlich sofort wiedererkennen. Dennoch eignet sich dieser Song mit seinen vier recht einfachen Akkorden nicht nur prima als Übungsstück für die rechte Hand, sondern taugt auch wunderbar als Playalong-Vorlage für die E-Moll Pentatonik.

Hier kannst Du Dir den Song anhören:



Die Akkorde und Griffe  

Bei "Rainy Day" spiele ich mit einer Idee, die ich auch immer wieder im Unterricht aufgreife: Bestehende Griffmuster in neuem Kontext einsetzen. Dabei entstehen immer wieder neuartige Klänge, die mich stets aufs neue inspirieren.

Das Lead-Sheet zu "Rainy Day"

Während der erste Akkord ein ganz normaler E-Moll ist, sind die beiden anderen Akkorde (Cmaj/G und D/A) auf den ersten Blick richtige Jazz-Akkorde. In der Praxis aber spiele ich aber einen vertrauten Griff (nämlich den E-Dur-Griff) nur an anderen Stellen, nämlich beginnend auf der E-Saite am 3. Bund und am 5. Bund. Im Zusammenklang mit den Open Strings entsteht der mystische Grundsound von "Rainy Day". So mag ich das: Großes Kino - wenig Finger-Stress.

Der Groove

Richtig zur Sache geht's dagegen beim Rhythmusspiel mit der rechten Hand. Der Basisgroove sind 16-tel-Noten und auch hier gilt wieder möglichst gleichmäßig Ab- und Aufschlag wechseln. Beim Üben lohnt es sich den Takt zuerst in zwei Teile aufzuteilen: Zählzeit 1&2 und Zählzeit 3&4 - sind diese Fragmente erstmal "im Kasten" müssen die nur noch hintereinanderweg gespielt werden. Das Wichtigste bleibt aber der Wechselschlag der rechten Hand.

Solo, Melodie und Videos folgen demnächst.

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