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Play Blues-Guitar – Rezension

Spielen, Spielen...
...und nochmal Spielen!

Das Genre „Blues-Gitarre“ ist ein viel gefragtes bei neugierigen E-Gitarristen. Schließlich vereint dieser Musikstil eine Menge typischer Elemente, die das E-Gitarrenspiel interessant machen: Verschiedene Tempi, rhythmische Vielfalt, stilistische Anleihen aus aller Herren Länder und eine klangliche Bandbreite von Rock bis Jazz.
Standardwerk für E-Gitarristen:
Play Blues Guitar (AMA Verlag) (amazon Partnerlink)
Eine ganze Menge Holz – und Jürgen Kumlehn hat davon haufenweise in sein Buch „Play Blues Guitar“ gepackt. Ein Standardwerk für E-Gitarristen – und Einladung zur Fleißarbeit.

Blues auf den Punkt gebracht

Über Blues-Musik und E-Gitarre kann man sicherlich eine Menge schreiben. Und dank der zahlreichen Mythen und ereignisreichen Lebensgeschichten von Protagonisten wie z.B. John Lee Hooker, Gary Moore oder Eric Clapton (diese Namen stehen bei „Play Blues Guitar“ auf dem Titelcover) könnte man körbeweise Bücher füllen. Kumlehn gelingt es in seiner Blues-Gitarrenschule dagegen sehr schön, einzelne, prägende Aspekte des Musikstils auf den Punkt zu bringen und schließlich facettenreich und prägnant für Gitarre darzustellen.

Das Buch ist unterteilt in 8 Kapitel:
Jede Menge Licks: In Play Blues Guitar
steht die Praxis im Vordergrund

  1. Blues, was ist das?
  2. Tips und Tricks für Sound und Technik
  3. Bluesformen
  4. Single-Note-Licks
  5. Akkordlicks
  6. Spezi-Licks
  7. Slide-Licks
  8. Drei Klassiker und Hits

Praxis steht im Vordergrund

Schon auf den ersten Blick wird klar: Hier steht der Praxis-Aspekt deutlich im Vordergrund. Entsprechend sind die theoretischen Teile (Kapitel 1 bis 3) zwar informativ aber dennoch auf das absolut notwendigste herunter gekürzt. Ab dem 4. Abschnitt geht’s dann schließlich zur Sache: Spielen!, Spielen!, Spielen!, lautet das Motto. Ein Lick jagt das andere – dabei werden alle wichtigen Spiel-Techniken von Slide über Vibrato und Bendings, sowie rhythmische und teilweise auch harmonische Variationen eingesetzt. Ein tolles Sammelwerk an Blues-Licks.

Dabei ist „Play Blues Guitar“ keine Step-by-Step-Lehrbuch sondern vielmehr ein schönes Nachschlagewerk und eine üppige Sammlung interessanter Licks- und Spielideen. Jedes Kapitel schließt am Ende mit einem eigens komponierten, passenden Stück. Playalongs und Hörbeispiele sind auf CD dabei und laden ein zum Jammen und munteren ausprobieren.

Fazit

+Standardwerk für E-Gitarre
+für Selbststudium geeignet
+viele Licks und Songs
+sehr gute Erklärungen
Jürgen Kumlehns „Play Blues Guitar“ ist erschienen im AMA-Verlag und gilt als Standard-Werk für Ein- und Umsteiger ins Thema „Blues“ und „E-Gitarre“. Das Buch ist sehr gut zum Selbststudium geeignet, verlangt jedoch einige Grundkenntnisse zu Akkorden und Solospiel ab. Wer sein Lick-Repertoire erweitern möchte oder auf der Suche nach sinnvoller und musikalisch interessanter Inspiration für sein Blues-Rock-Spiel ist, sollte auf jeden Fall einen Blick in „Play Blues Guitar“ werfen. 

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