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Wonderful Tonight – Picking

Leichter Einstieg
für die Griffwechsel

Eric Claptons Ballade „Wonderful Tonight“ eignet sich sehr gut für die ersten Schritte auf der E-Gitarre. Hier treffen einfache Akkorde auf eine leichte Melodie – beide Stimmen können sowohl mit der elektrischen als auch mit der akustischen Gitarre geübt werden. 
Die Akkordfolge von „Wonderful Tonight“ basiert auf einem Wechsel zwischen G-Dur, D-Dur und C-Dur (Hier findest Du eine Beschreibung, wie Du diesen Akkordfolge flüssig und effektiv greifen kannst) und genau diese ersten 4 Takte stehen im Fokus dieser kleinen Picking-Übung.

Greif- und Zupf-Training

Wonderful Tonight: Griffe üben
mit dem einfachen Zupf-Schema
Mit dieser Übung kannst Du das Greifen der Grundakkorde recht effektiv trainieren und Stück für Stück aufbauen. Zunächst wird auf Zählzeit 1 jeweils der Grundton des Akkords gespielt: G am 3. Bund der E-Saite, D als Leersaite, C am 3. Bund der A-Saite und wieder D.

Danach kommen die Akkordtöne auf der hohen e-, h- und g-Saite dazu. Gespielt wird die Tonfolge jeweils ab Zählzeit 3 von der höchsten Saite „abwärts“: 1-2-3und4. Dabei werden die Saiten entweder mit den Fingern angeschlagen: Daumen (p) für den Basston und Ring- (a), Mittel- (m) und Zeigefinger (i) jeweils an den Saiten e, h und g. 

Das Zupfschema lautet demnach:
p – a – m – i

Plektrumanschlag in 2 Richtungen

Alternativ kannst Du auch das Plektrum nutzen. Ich bevorzuge hier die Variante, den Basston mit einem Abschlag zu spielen und die hohen Akkord-Töne in einer fortlaufenden Aufwärtsbewegung mit dem Plektrum anzuschlagen.

Statt der einfachen Basstöne kannst Du auch jeweils den ganzen Akkord auf Zählzeit 1 spielen. So entsteht mehr Klangfülle – allerdings muss dann auch der Griff bereits mit dem ersten Schlag richtig sitzen.

Die Melodie

Für diese Übung habe ich die Original-Melodie von „Wonderful Tonight“ gekürzt und noch einmal etwas vereinfacht. Geblieben ist jedoch das charakteristische Bending am X. Bund auf der h-Saite gleich zu Beginn der Phrase. Das ist eine schöne Position um das Saitenziehen zu üben; hier ist der Widerstand der Saite relativ gering.

Durch den hohen Auftaktton am X. Bund der hohen e-Saite ganz zu Beginn (wird mit dem kleinen Finger gegriffen), verlagert sich der Fingersatz für das Bending „automatisch“ auf den 3. Finger. Beim Saitenziehen schließlich wird der ziehende Finger durch den angelegten zweiten Finger (Mittelfinger) unterstützt. Mein Motto lautet hier stets:
Den Bending-Finger stets unterstützen!

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