Viel Glück und viel Segen für Gitarre

Gitarren-Geburtstagskanon

„Viel Glück und viel Segen“ ist ein einfaches Geburtstagslied. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können an diesem schlichten Kanon ihre Freude haben. Hier habe ich das Stück für Gitarre arrangiert. Für 4 Gitarren sogar.

Von Melodie bis Akkorde-Spiel ist auf 8 Takten einiges dabei – und sogar eine Grifftechnik, die eigentlich nur fortgeschrittene Gitarristen beherrschen. Doch hier ist der Barrée-Griff so eingesetzt, dass auch Anfänger schon damit zurecht kommen können. Hier geht’s zu den Noten und Griffen.

Schnelle Pentatonik-Sequenz

Einfach zur Höchstgeschwindigkeit

Die Pentatonik-Sequenz mit Doppelschlag ist nicht nur ein feines Lick im Solospiel. Beim Skalen-Üben hilft dieses Spielprinzip sehr gut dabei, die Synchronisation zwischen Greif- und Zupfhand zu verbessern.

Was vorwärts geht, geht in den meisten Fällen auch rückwärts – und so kann die Penta-Sequenz mit dem Doppler in die Gegenrichtung gespielt werden. Anders als in der Aufwärtsbewegung nimmt die Abwärtsbewegung dagegen richtig Fahrt auf – hier ist der Lick über Flitzefinger:

Pentatonik-Fingerübung für Fortgeschrittene

Scalen-Workout mit Doppelschlag

Um Scalen wie die Pentatonic gut in die Finger zu kriegen braucht es viel Übung. Dabei lohnt es sich, ein wenig Abwechslung in den Fingerübungs-Alltag zu bringen. So trainierst Du nicht nur die Ton- und Fingerfolge auf dem Griffbrett, sondern kannst auch andere Ziele kombinieren.

Die Pentatonik-Sequenz, die ich hier vorstelle, ist neben Scalen-Workout auch eine gute Übung zur Synchronisation zwischen Schlag- und Greifhand. Ganz nebenbei klingt diese Tonfolge auch ziemlich interessant und wird so ähnlich von vielen Gitarristen immer wieder eingestreut. Hier geht’s zu den Tabs:

Wechselschlag-Technik gezielt üben

Solomelodie zum Warmspielen

Wechselschlag ist beim E-Gitarrenspiel eine enorm wichtige Spieltechnik. Das konsequente Auf- und Ab-Schlagen mit dem Plektrum beim Melodiespiel sollte in Fleisch und Blut übergehen.

Da lohnt es sich, die Wechselschlag-Technik auch ins Warm-Up-Spiel und in kleine Übungen einzubauen. Die Rock-Etüde „Gimme the Punch“ ist so eine Warmspielmöglichkeit – und ein schönes Musikstück zugleich. Sowohl die Sologitarre als auch die Rhythmusbegleitung und die Akkorde haben bei diesem Stück ihren Reiz.

Blowing in the Wind Akkorde und Zupfmuster

Folkpicking für die Friedenshymne

Als erster Songwriter hat Bob Dylan im Jahr 2016 den Nobelpreis für Literatur erhalten. Eines seiner bekanntesten – und vielleicht auch wichtigsten – Stücke ist „Blowing in the Wind“. Die Friedenshymne besticht nicht nur durch klare Wortwahl.

Wie häufig bei Dylan-Songs ist „Blowing in the Wind“ mit einfachen Griffen spielbar. Dazu stelle ich hier zwei Zupfmuster vor, die die Gitarrenbegleitung als echten Folk-Song klingen lassen.

So sexy ist Gitarre spielen

Gitarristen transportieren Träume

Wer eine Show vor Publikum aufführt, nimmt automatisch eine Vorbild-Rolle ein. Bei Musikern ist dieses Rollenbild oft auf die Spitze getrieben. Da werden einzelne Hauptdarsteller gar zu Symbolfiguren einer Jugendbewegung.

Gerade Gitarristen gelten mitunter als besonders sexy. Was steckt hinter diesem Hype? Diplom-Psychologin (und Hobby-Musikerin) Claudia Elizabeth Huber hat dazu interessante Beobachtungen gemacht.

Fingerspitzengefühl richtig üben

Runter vom Gas!

Es ist ein unterschätztes Thema beim Gitarrespielen: Kraft-Management am Griffbrett. Dabei kennt jeder Musiker Symptome wie klamme Finger beim Spiel, die scheinbar mit jedem weiteren Ton lahmer werden.

Selbst geübte Spieler kennen das. Die Ursache liegt in der Hand-Muskulatur: die meisten spielen mit zu viel Kraft. Hier eine einfache Übung um das Kraft-Klang-Gefühl zu verbessern.

Ode an die Freude Noten und Tabs

Freude, schöner Götterfunken

Ode an die Freude: Noten für
Gitarre mit Tabs und Akkorden
Die Europahymne „Ode an die Freude (Freude, schöner Götterfunken…) ist eines der größten Musikwerke aller Zeiten. Eine Melodie die nahezu jedes Kind in Mitteleuropa kennen dürfte – und die auch jeder Gitarrist spielen können sollte.

Ludwig van Beethoven war zwar kein typischer Gitarren-Komponist; doch das geniale am Hauptthema im 4. Satz seiner 9. Sinfonie ist die Einfachheit, die der Botschaft aus Friedrich Schillers Gedicht „An die Freude“ Pathos verleiht. Übrigens: In G-Dur sehr gut für Gitarre geeignet.

Gitarre und Improvisation

Völlig frei aufs Griffbrett

3 Tricks die Gitarristen vom Impro-Theater lernen können

Als Gitarrist spiele ich viel für Improtheater Ensembles. Dabei vertone ich Szenen, die live auf der Bühne spontan gespielt werden. Mehr zum Thema Impro-Theater und Musik steht hier
Keine Requisite, keine Regie:
Was können Musiker vom Impro-Theater lernen!?
Faszinierend, wie manche Impro-Schauspieler ohne Requisite, Skript und Proben ganze Geschichten auf die Bühne bringen. Doch das hat Methode! Und Gitarristen können sich davon eine Scheibe abschneiden. Hier drei Appetit-Happen:

Blues Studie mit Blue-Note

Die Macht des Halbtons

Blues-Rock-Song in A mit Blue-Note-Melodie

Die Blue-Note nimmt bei vielen Gitarrensolos eine zentrale Rolle ein. Nicht nur, dass sie bei Gitarristen die beliebte Basic-Scale „Blues-Pentatonik“ um einen 6. Ton erweitert. Der Sound dieses zusätzlichen Halbtonschritts macht einfach Laune.

Mit etwas Übung liegt der Ton schnell gut in der Hand. Daher spielen die meisten Gitarristen die Blue-Note als chromatischen Durchgangston bei Läufen und Licks. Dabei gibt es auch einen praktischen Nutzen für die b5, die magische blaue Note! Und der geht so: