Barré-Griff Übung für Anfänger - Teil 2

Die Sache mit dem Schirm

Eine Einstiegsübung zum Barré-Griff habe ich bereits im ersten Teil dieses Artikels vorgestellt. Für den nächsten Schritt zu dieser vergleichsweise schwierigen Greif-Technik ist diese Lesson gedacht. Mit Schritt zwei kletterst Du auf D- und A-Saite: Nachdem der Zeigefinger bisher nur über 3 Saiten gestreckt war, geht's jetzt also um Saite 4 und 5.

Der Gitarrist, der mir diese Übung gezeigt hat, nennt sie die „Regenschirmübung“. Um sie zu meistern, spielt nicht nur die Handhaltung eine wichtige Rolle, sondern auch die grundsätzliche Gitarrenhaltung. Denn darin liegt die wahrscheinlich Ursache, wenn der Barré-Griff nicht gelingen möchte.

Thrash-Metal-Riff Übung

Das Griffbrett hochjagen

Viele Schüler fragen mich: "Wie kann ich schnelle Metal-Riffs am besten üben?" Die erste Antwort lautet: viel spielen! Gerade wer in Richtung Trash- oder Speed-Metal unterwegs sein möchte, muss sich im Klaren sein: die meisten dieser Gitarristen sind Gitarren-Freaks, die täglich stundenlang üben.

Das Übungsziel ist dabei stets klar: Präzise Koordination von Greif- und Pick-Hand bei Hochgeschwindigkeit. Die Übung, die ich hier vorstelle, zielt nicht nur darauf ab, sondern bringt noch einen weiteren Dreh ins Spiel.

Highway to Hell - Akkorde

Drei Griffe müsst ihr sein!

Der Song "Highway to Hell" der australischen Rockband ACDC ist nicht nur populär und bei allen Gitarristen sehr beliebt. Er ist in Aufbau und Spielweise ein derart klassisches Stück Rockmusik, dass man diesen Hit getrost auch als Blaupause für jeden guten Rock-Song ansehen kann.

Als ob es einen Beweis gebraucht hätte, dass man mit drei Akkorden einen Welthit schreiben kann, kommt "Highway to Hell" letztlich auch fast nur mit 3 Griffen aus... Bis auf eine Stelle.

Blues-Akkorde in Moll

Drei Finger, drei Saiten – fertig! 

Mit drei Akkorden einfach die Blues-Musik kennenlernen


Eine der wichtigsten Akkordfolgen in der Rock- und Pop-Musik ist das Blues-Schema. In diesem Text zeige ich Dir anhand von Grundakkorden, wie Du diese Basis-Folge ganz einfach selbst spielen kannst. 

Das Hauptaugenmerk liegt allerdings zunächst auf den Griffen. Die mögen für Anfänger auf den ersten recht kompliziert erscheinen, sind aber wirklich einfach zu knacken. Vor allem dann, wenn man einen kleinen Trick kennt...

Barré-Griffe-Training

Kleine Übung – Große Wirkung

Viele Gitarristen verzweifeln daran, den Barré-Griff zu lernen. Einen Finger quer über mehrere Saiten legen und diese damit alle gleichzeitig niederzudrücken, ist gerade für Anfänger eine große Hürde.

Mein lieber Kollege César Tapia hat mir zu diesem Thema eine kleine Fingerübung gezeigt, die das Thema "Barré-Griffe spielen" schrittweise angeht. Diese Übung habe ich ein wenig bearbeitet und in zwei Hälften geteilt – der erste Teil eignet sich prima um sich der Herausforderung langsam zu nähern.

Coole Jazz Akkorde in C-Moll

Forschungsreise in C-Moll

Eine Menge schöner Übungen, die ich hier zusammengestellt habe, stehen in der Tonart C-Moll. Um diese Tonart genauer zu erforschen, könnt ihr Euch mit diesem Playback ein wenig in den Sound einhören:


Die Akkorde, die ich für dieses kleine Playalong gewählt habe, sind typische Vertreter der Jazz- bzw. Fusion-Welt: Eine sogenannte II-V-I-Kadenz bestehend aus den Akkorden Dm7b5, G7 und Cm7. Das klingt nach Mathe – ist aber trotzdem noch sehr viel Musik und im Grunde ganz einfach.

Teil 2: Interview mit Hannes Porombka von der Rae Jarvis Band

Bendings für's Gefühl

Schnörkellos und voller Power – so bringt Rae Jarvis seine Songs mit seiner Band auf die Bühne. Volle Energie, das heißt für Lead-Gitarrist Hannes Porombka vor allem: Kurzes, prägnantes Spiel, rhythmische Variationen und viel Leidenschaft auf dem Griffbrett.

Leidenschaft auf dem Griffbrett bedeutet vor allem: Bendings spielen. Das Saiten-Ziehen ist eine Spieltechnik, die das E-Gitarrenspiel prägt, wie keine zweite. Doch es ist auch anstrengend. Im Gespräch verrät Hannes, wie man der Anstrengung Herr wird, warum Bendings nicht nur schnell gespielt werden sollten und warum live einfach l

Etüde in E-Dur

Das Frühlingserwachen

Einfaches Klassik-Stück für Gitarre

Im Mai 2012 habe ich mein kleines Einsteiger-Gitarren-Stück "Der Herbsttag" im Stil von "Spanische Romanze" oder "Nothing Else Matters" beschrieben. Ein knappes Jahr später ist der kleine Bruder auf der Welt: "Frühlingserwachen".



Das Geschwisterchen kommt etwas fröhlicher daher: Es steht in E-Dur und soll damit allen Assotiationen des Frühlings Raum geben. Von der frischen Luft, launigem April-Wetter bis zum ersten Blütenzauber - und ein kleines Donnergrollen kommt sicher auch vor, denn der Fingersatz hat's in sich.

Interview mit Hannes Porombka von der Rae Jarvis Band - Teil 1

"Kurz und auf den Punkt!"

Über einen befreundeten Drummer bin ich auf den Singer-/Songwriter Rae Jarvis aufmerksam geworden. Er sagt von sich selbst: „A voice, a guitar and some big dreams – there you find me!“ Und genau so ehrlich, schnörkellos und cool klingt seine Musik.
Bei einem Konzert seiner Band hat mich vor allem Lead-Gitarrist Hannes Porombka beeindruckt. Im ersten Teil des Interviews verrät er welche Gitarren bei der Produktion von Raes Debüt-Album zum Einsatz kamen, wie man kurze, aber trotzdem geile Solos spielt und warum uns Triolen schweben lassen.

Pentatonic-Sequenz mit Kniff

Der Lückenbüßer

Viele Gitarristen sagen sich "Pentatonic spielen - schön und gut, aber...". Dabei ist der typisch-pentatonische Klang ein feiner Sound auf der Gitarre. Man muss ihn nur entsprechend rauskitzeln.

Die Gitarre ist hervorragend dazu geeinget große Intervalle mit einfachen Fingerwegen abzuspielen (siehe auch "Der Oktav-Griff"). Und genau dieses Prinzip wird mit dieser Pentatonic-Sequenz aufgegriffen. Für Tasten-Instrumente ist der Lick ein Marathonlauf übers Instrument - für die Gitarre dagegen nur ein Fingerspiel.