Coole Jazz Akkorde in C-Moll

Forschungsreise in C-Moll

Eine Menge schöner Übungen, die ich hier zusammengestellt habe, stehen in der Tonart C-Moll. Um diese Tonart genauer zu erforschen, könnt ihr Euch mit diesem Playback ein wenig in den Sound einhören:


Die Akkorde, die ich für dieses kleine Playalong gewählt habe, sind typische Vertreter der Jazz- bzw. Fusion-Welt: Eine sogenannte II-V-I-Kadenz bestehend aus den Akkorden Dm7b5, G7 und Cm7. Das klingt nach Mathe – ist aber trotzdem noch sehr viel Musik und im Grunde ganz einfach.

Teil 2: Interview mit Hannes Porombka von der Rae Jarvis Band

Bendings für's Gefühl

Schnörkellos und voller Power – so bringt Rae Jarvis seine Songs mit seiner Band auf die Bühne. Volle Energie, das heißt für Lead-Gitarrist Hannes Porombka vor allem: Kurzes, prägnantes Spiel, rhythmische Variationen und viel Leidenschaft auf dem Griffbrett.

Leidenschaft auf dem Griffbrett bedeutet vor allem: Bendings spielen. Das Saiten-Ziehen ist eine Spieltechnik, die das E-Gitarrenspiel prägt, wie keine zweite. Doch es ist auch anstrengend. Im Gespräch verrät Hannes, wie man der Anstrengung Herr wird, warum Bendings nicht nur schnell gespielt werden sollten und warum live einfach l

Etüde in E-Dur

Das Frühlingserwachen

Einfaches Klassik-Stück für Gitarre

Im Mai 2012 habe ich mein kleines Einsteiger-Gitarren-Stück "Der Herbsttag" im Stil von "Spanische Romanze" oder "Nothing Else Matters" beschrieben. Ein knappes Jahr später ist der kleine Bruder auf der Welt: "Frühlingserwachen".



Das Geschwisterchen kommt etwas fröhlicher daher: Es steht in E-Dur und soll damit allen Assotiationen des Frühlings Raum geben. Von der frischen Luft, launigem April-Wetter bis zum ersten Blütenzauber - und ein kleines Donnergrollen kommt sicher auch vor, denn der Fingersatz hat's in sich.

Interview mit Hannes Porombka von der Rae Jarvis Band - Teil 1

"Kurz und auf den Punkt!"

Über einen befreundeten Drummer bin ich auf den Singer-/Songwriter Rae Jarvis aufmerksam geworden. Er sagt von sich selbst: „A voice, a guitar and some big dreams – there you find me!“ Und genau so ehrlich, schnörkellos und cool klingt seine Musik.
Bei einem Konzert seiner Band hat mich vor allem Lead-Gitarrist Hannes Porombka beeindruckt. Im ersten Teil des Interviews verrät er welche Gitarren bei der Produktion von Raes Debüt-Album zum Einsatz kamen, wie man kurze, aber trotzdem geile Solos spielt und warum uns Triolen schweben lassen.

Pentatonic-Sequenz mit Kniff

Der Lückenbüßer

Viele Gitarristen sagen sich "Pentatonic spielen - schön und gut, aber...". Dabei ist der typisch-pentatonische Klang ein feiner Sound auf der Gitarre. Man muss ihn nur entsprechend rauskitzeln.

Die Gitarre ist hervorragend dazu geeinget große Intervalle mit einfachen Fingerwegen abzuspielen (siehe auch "Der Oktav-Griff"). Und genau dieses Prinzip wird mit dieser Pentatonic-Sequenz aufgegriffen. Für Tasten-Instrumente ist der Lick ein Marathonlauf übers Instrument - für die Gitarre dagegen nur ein Fingerspiel.

Langsame Pentatonic-Übung

Auf die Bremse getreten

Nicht nur das Interview mit Marcus Deml hat mich aufgerüttelt - auch ein paar Proben vor kurzem haben mir einmal wieder gezeigt: Timing ist einfach das Gitarristen-Problem schlechthin. Ich hab mich daher für eine radikale Übung entschieden: Pentatonik ganz langsam!

Radikal ist schon mal die Einstellung des Metronoms: der langsamste Mode liefert aktuell 40 Bpm. Und das ist schon wirklich lahm. Wenn man bedenkt: Ein typischer Rocksong hat meist so zwischen 110 und 120 Bpm. Trotzdem bin ich verblüfft, was Du bei diesem Schneckentempo alles anstellen kannst - und wie schwer es ist, ganz langsam Pentatonic zu spielen.

Metal-Riff in Em

Der schnelle Wechsel

In VH Kick hab ich Euch bereits ein ähnliches Metal-Riff gezeigt - jetzt gehts in die Hochgeschwindigkeitsecke. Aber keine Angst: Die Idee ist einfach gehalten und bereits im langsamen Tempo klingt das Riff prima.

Richtig geil wird das ganze natürlich, wenn Tempo in die Sache kommt. Und dazu brauchts neben einer cleveren Technik vor allem eins: langsames Üben!

Marcus Deml-Interview, Teil 2

„Musik ist kein Sportevent!“

Im ersten Teil des Interviews mit Marcus Deml ging es viel um die Situation unmittelbar vor dem Auftritt. Doch für viele ist der Weg bis zum ersten eigenen Auftritt lang und mit einigen Hürden verbunden.

Der Hamburger Ausnahme-Gitarrist gilt in der Szene als einer der fleißigsten seiner Zunft. Was liegt da näher, als sich Übe-Tipps vom Profi zu holen. Also dreht sich dieses Gespräch um konsequentes Zeitmanagement; was Du tun kannst, wenn mal gar nichts geht – und Inspirationsquellen fernab vom Mainstream.

Interview mit Marcus Deml, Teil 1

"Coolness ist Kopfsache"

Der Hamburger Gitarrist Marcus Deml zählt den gefragtesten Session- und Live-Musikern Deutschlands. Aktuell ist er mit seiner Band Errorhead auf Tour zum neuen Album "Organic Pill".

Vor diesem Hintergrund habe ich im Interview mit Marcus vor allem über die ganz pragmatischen Themen des Gitarristen-Lebens gesprochen: Die Nervosität vor dem Auftritt, Warm-Up ja oder nein – und vor allem: was tun gegen kalte Hände?

Akkordwechsel Am und E-Dur

Der groovige Mix!

Eine der wichtigsten Phrasen in der Musik ist der Wechsel zwischen dem Akkord der Tonika und der Dominante. Auf der Gitarre entspricht das am einfachsten dem Akkordschema aus A-Moll (Tonika) und E-Dur (Dominante).

Der Griff ist dabei zweimal der gleiche, nur die gedrückten Saiten ändern sich. Um der simplen Übung mehr Würze zu verleihen habe ich eine Melodie dazu geschrieben. So kannst Du mit dieser einfachen Idee gleich mehrere Dinge gleichzeitig üben: Akkordspiel, Rhythmik, Melodiespiel und die entsprechenden Anschlagstechniken.